🩹 HELFEN ALS WEISE, DEN EIGENEN WUNDEN AUSZUWEICHEN
Guten Morgen, lieber Leser.
Manchmal hilfst du viel.
Zu viel.
Und es sieht aus wie Großzügigkeit.
Doch darunter liegt etwas Anderes: das Vermeiden der eigenen Wunden.
Wenn du dich ständig um andere kümmerst, musst du dich nicht spüren.
Nicht fühlen, was in dir schmerzt.
Nicht hinschauen, wo du selbst verletzt bist.
Helfen wird dann zu einer Ablenkung.
Zu einer Bewegung nach außen, damit du nicht nach innen gehen musst.
Solange du gibst, scheinst du stark.
Funktional.
Unverwundbar.
Doch deine eigenen Verletzungen verschwinden nicht, nur weil du sie übergehst.
Sie warten.
Im Körper.
In der Erschöpfung.
In der inneren Leere nach all dem Geben.
Helfen, um den eigenen Schmerz nicht zu fühlen, ist kein Versagen.
Es ist eine Überlebensstrategie.
Aber sie hat einen Preis.
Denn je mehr du dich um andere kümmerst, desto weiter entfernst du dich von dir.
Und irgendwann merkst du:
Du weißt alles über die Bedürfnisse der anderen, aber kaum noch etwas über deine eigenen.
Heilung beginnt dort, wo du aufhörst zu fliehen.
Wo du dir erlaubst, deine Wunden wahrzunehmen,
ohne sie sofort reparieren zu müssen.
Ohne sie mit Aktivität zu überdecken.
Du darfst helfen.
Und du darfst auch innehalten.
Du darfst für andere da sein und trotzdem für dich da bleiben.
Wenn du beginnst, dich selbst mit derselben Aufmerksamkeit zu begleiten, die du anderen schenkst,
verändert sich alles.
Dann wird Helfen wieder frei.
Und nicht mehr ein Schutz vor dem, was in dir gesehen werden möchte.
Empfange eine Umarmung von Herzen und vergiss nicht, zu teilen.
💛💛💛💛
#Selbstheilung
#Helfen
#emotionaleWunden
#Bewusstsein
#Selbstachtung
#emotionaleReife
#innereWahrheit
#AneLoreAlzuri
Comentarios
Publicar un comentario